Informationstafeln, Heidelehrpfad, Infozentrum. Ausflugsziel "Kahler Asten" mit Wetterwarte, kleinem Naturmuseum, Restaurant und vielem mehr.
Infos/Führungen unter Tel. (02981) 2636.
Wie alles begann... Früher trieben die armen Bergbauern um den Kahlen Asten ihre Kühe, Ziegen und Schafe auf den mit Rotbuchen bewachsenen Berg. Durch die ständige Beweidung wurde die natürliche Waldverjüngung verhindert und die Heide eroberte sich im Laufe der Zeit die Bergköpfe.
Die Hochheide geht auf die Hude- und Heidewirtschaft zurück und besteht vornehmlich aus Heidelbeere, Heidekraut und Drahtschmiele. Eingestreut sind Moose, Gräser, Flechten sowie wenige Blütenpflanzen und wilde Küchenkräuter. Unterbrochen wird sie durch einzelne Vogelbeeren, Zitterpappeln, Grauweidenbüsche und Birken. Durch den hohen Ausflugsverkehr am Kahlen Asten führen zahlreiche Wanderwege über die Fläche. Besonders zur farbenprächtigen Heideblüte und der Beerenreife schwärmen viele BesucherInnen über die Hochheide. Seit 1965 steht die Heide auf dem Kahlen Asten unter Naturschutz,
damit diese Pflanzengemeinschaft langfristig erhalten bleibt.