Hochheide

59955 Winterberg-Hoheleye
Hoheleye 2
Tel.: 02758/284
Fax: 02758/717
EMail: Info@Graberhof.de


 

Home
Nach oben

 

bulletNaturlandschaften
 
bulletHochheide Kahler Asten:

Informationstafeln, Heidelehrpfad, Infozentrum. Ausflugsziel "Kahler Asten" mit Wetterwarte, kleinem Naturmuseum, Restaurant und vielem mehr.

Infos/Führungen unter Tel. (02981) 2636.

Wie alles begann... Früher trieben die armen Bergbauern um den Kahlen Asten ihre Kühe, Ziegen und Schafe auf den mit Rotbuchen bewachsenen Berg. Durch die ständige Beweidung wurde die natürliche Waldverjüngung verhindert und die Heide eroberte sich im Laufe der Zeit die Bergköpfe.

Die Hochheide geht auf die Hude- und Heidewirtschaft zurück und besteht vornehmlich aus Heidelbeere, Heidekraut und Drahtschmiele. Eingestreut sind Moose, Gräser, Flechten sowie wenige Blütenpflanzen und wilde Küchenkräuter. Unterbrochen wird sie durch einzelne Vogelbeeren, Zitterpappeln, Grauweidenbüsche und Birken. Durch den hohen Ausflugsverkehr am Kahlen Asten führen zahlreiche Wanderwege über die Fläche. Besonders zur farbenprächtigen Heideblüte und der Beerenreife schwärmen viele BesucherInnen über die Hochheide. Seit 1965 steht die Heide auf dem Kahlen Asten unter Naturschutz, damit diese Pflanzengemeinschaft langfristig erhalten bleibt.

bulletHochheide "Neuer Hagen", Winterberg-Niedersfeld:

Diese Hochheide ist das größte zusammenhängende Hochheidegebiet Deutschlands, liegt um 800 m hoch und ist zu allen Jahreszeiten ein beliebtes Ausflugs- und Wanderziel. Auch sie ist im Laufe der Jahrhunderte durch Menscheneinwirkung entstanden. Für ihren Erhalt setzen sich viele Personen ein. Sie haben erreicht, dass ein großer Teil der Heide 1955 unter Naturschutz gestellt wurde. Die Heidegebiete auf dem "Neuen Hagen" und dem "Ettelsberg" werden durch eine Schafherde beweidet, damit diese einzigartige Kulturlandschaft allen BesucherInnen weiterhin erhalten bleibt.

Der Untergrund besteht aus Lenneschiefer. Die obere Schicht ist zu einem sahnig-lehmigen Boden verwittert, in den das Wasser vom "Clemensberg" her einsickert und auf der tieferen Schieferschicht abfließt.